Bye bye Lumia 920

Wie schon in anderen Posts von mir angeklungen ist, habe ich mich (Gott sei Dank) von meinem Lumia 920 getrennt. Hier also die ganze Geschichte dazu:

Nach dem zweiten Kontakt mit W-Support erhielt ich ja bekanntlich ein neues Lumia 920. Aber auch dieses wollte seinen Dienst nicht so richtig antreten. Nach nur einem Monat hatte ich wieder ein knarzendes Gehäuse und zusätzlich noch enorme Akkuprobleme und Random-Reboots. Auch unschön war das Spaltmaß des Simkartenhalters, der nicht wie vorgesehen im Gehäuse verschwinden wollte.

3. Reparatur bei arvato

Enttäuscht kontaktierte ich wie schon gewohnt Nokia via Facebook. Dieses Mal wurde jedoch nicht einfach nach meiner Handynummer für einen Rückruf am nächsten Tag gefragt, sondern ich wurde auf die Nokia Support Seiten verwiesen. Einen direkten Link sparte sich das Facebook Team aber gnädigerweise, so dass ich mich erst 15 Minuten durch irgendwelche Seiten klicken musste, bevor ich das Kontaktformular fand. Nach dem Ausfüllen wurde ich dann am nächsten Tag vom Support zurückgerufen und bekam erklärt, dass Nokia den Reparaturpartner von W-Support zu arvato gewechselt habe. Deshalb konnte mir der Support auch nicht die Versandaufkleber und Servicepamphlete per Email schicken, sondern ich musste diese selber über ein neugestaltetes Portal anfordern. Ein neues Benutzerkonto musste dazu natürlich auch noch angelegt werden. Aber auch davon ließ ich mich nicht abschrecken und schickte noch am gleichen Tag mein Lumia zu arvato.

Den Reparaturstatus konnte man immer auf einer von Nokia und arvato bereitgestellten Serviceseite verfolgen. Der ganze Vorgang benötigte mit Hin- und Rückversand 8 Tage und brachte genau gar nichts. Smartphone ausgepackt und natürlich als erstes auf ein Knarzen überprüft. Doch oh Schreck, das Knarzen war zu einem Quietschen geworden und das Gehäuse gab an einigen Stellen sogar nach.

„Powerservice“ bei Media Markt

Genervt wandte ich mich also nach drei fehlgeschlagenen Reparaturen an Media Markt und forderte eine Wandlung, da ich mein Gerät in der Gewährleistungszeit ja ganze drei, statt nur erforderliche zwei Mal, reparieren lies. Zwar nicht direkt über Media Markt, da diese das aber auch nur auf Garantie bei Servicepartnern wie W-Support erledigen lassen, sollte das ja keinen Unterschied machen – war aber natürlich nicht so. Da die Reparaturen nicht im hauseigenen System hinterlegt waren, gab ich mein Lumia 920 samt Zubehör zu einer Rückabwicklungsprüfung ab. Diese sollte nach Auskunft des Servicemitarbeiters circa drei Wochen dauern.

Diese verstrichen auch und Media Markt meldete sich natürlich nicht.

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Es muss nicht immer Apple sein – wie das Nokia Lumia 920 zu mir fand (3/3)

Es muss nicht immer Apple sein – wie das Nokia Lumia 920 zu mir fand (3/3)

In diesem letzten Teil der Serie möchte ich noch einmal genauer auf meinen Alltag mit dem Lumia 920 eingehen und beschreiben, wie es sich in mein bisheriges Technik Line Up eingefügt hat.

Warum kein Android

Zu erst möchte ich aber noch erläutern, warum ich Android nicht mit in meine Kaufentscheidung einbezogen habe. Wie man vielleicht schon in den ersten Teilen der Serie merken konnte, bin ich kein besonders großer Android Fan. Woran das genau liegt, weiß auch ich nicht so recht. Die Menüführung wirkte mir stets sehr unübersichtlich und von den viel gelobten Widgets bin ich leider kein Freund. Die dort präsentierten Informationen sind sicherlich hilfreich, doch möchte ich über den Informationsfluss auf meinem Smartphone selbst entscheiden. Wir werden schon im Alltag mit Informationen so zu gebombt, dass ich in meiner Freizeit selber darüber entscheiden möchte, wann, wie und wo ich meine Informationen erhalte.

Jedem der sich jetzt aber wegen anderer Vorzügen für Android entscheidet, werde ich sicherlich nicht den Kopf abhacken, denn jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Weg von iCloud

Nachdem ich mein rotes Lumia 920 endlich in den Händen hielt, galt es natürlich sich der Einrichtung zu widmen. Als verwöhnter Apple iCloud User musste ich also zuerst eine Lösung zu finden, meine Kontakte und auch meinen Kalender auf das neue Gerät zu überspielen. Da Apple aber ein Arsch ist und keine Schnittstelle für Entwickler anbietet, die Informationen aus dem Apple Kosmos transportieren kann, musste ich eine andere Lösung für permanente Synchronisation finden.

Für den Kalender lies ich mir folgende Lösung einfallen, die aber anscheinend leider nicht wirklich funktioniert. Über Hotmail habe ich meinen iCloud Kalender abonniert. Mein normales Microsoftkonto sollte jetzt also die dort gespeicherten Informationen abrufen, sobald sie verfügbar sind. Das Problem ist aber, dass Hotmail anscheinend die Informationen vom abonnierten Kalender nur alle 3 oder 4 Tagen abruft, sodass mein Smartphonekalender nicht immer aktuell bleibt. Das ist für mich jetzt nicht weiter tragisch, da ich den Kalender auf dem Smartphone so gut wie nie brauche. Die Displays sind einfach zu klein für eine wirklich angenehme Übersicht. Neue Termine bekomme ich außerdem meist  per eMail. Deshalb trage ich die Daten immer direkt am Mac in den Kalender ein und rufe meine Termine auch nur dort oder über das iPad ab.

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