Blende, Verschlusszeit und ISO leicht gemacht

Nach einer fast zwei Monate andauernden „Service“-Schlacht mit Media Markt sowie arvato um mein Lumia 920 und dem Kauf eines Nexus 4 als neuen mobilen Begleiter, habe ich mit dem rückerstatteten Geld des Lumia 920 der Fotografie gewidmet.

Das Objekt der Begierde war eine Systemkamera, besser gesagt eine Olympus PEN Lite E-PL5. Als absoluter Kameraneuling hatte ich also überhaupt keine Ahnung was diese ganzen Fotofachbegriffe Blende, Verschlusszeit und ISO überhaupt bedeuten. Im Internet habe ich unzählige Erklärungen gefunden, doch kaum eine war mir verständlich und anfängerfreundlich genung, weshalb ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, um diese Begriffe wirklich zu verinnerlichen. Und weil mir das so wahnsinnig auf den Keks geht, dass es keine angenehme und einfache Erklärung für diese Begriffe gibt, möchte ich es im Folgenden einfach mal selbst versuchen:

Die Blende

Die Blende steuert wie viel Licht durch euer Objektiv zum Kamerasensor gelangt und wird mit dem Buchstaben F abgekürzt. Sobald ihr in euren Kameraeinstellungen also irgendwo ein F findet, geht es um die Blende.

Zunächst aber zur grundlegenden Funktionsweise der Blende:

  • Je kleiner die Blende  ist, desto geschlossener ist sie und um so weniger Licht kommt auf euren Kamerasensor.
  • Je größer die Blende ist, desto geöffneter ist sie und um so mehr Licht kommt auf euren Kamerasensor.

Dieser Mechanismus ist vergleichbar mit eurer Pupille. Ist eure Pupille groß, desto mehr Licht kommt ins Auge. Ist eure Pupille hingegen ganz klein, desto weniger Licht kommt in euer Auge.

Das Gemeine an Darstellung der Blende mit F ist nun aber, dass F das genaue Gegenteil der Größe der Blende ist:

  • Je größer F ist, desto kleiner ist nun die Blende.
  • Je kleiner F ist, dest größer ist nun die Blende.

Wenn wir jetzt unsere Erkenntnisse kombinieren, entstehen folgende logische Reihen:

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